FAQ - Die meistgestellten Fragen

17. Darf man unterwegs uneingeschränkt fotografieren?

Eigentlich ist es verboten, Bahnhöfe und andere strategisch wichtige Einrichtungen zu fotografieren. Inzwischen ist man sich an Touristen allerdings gewohnt und es sagt keiner etwas, wenn man die Transsib-Bahnhöfe ablichtet.

Wenn man Portraits von Menschen macht, sollte man diese vorher kurz um Erlaubnis fragen (Handzeichen genügen!). Sie hätten es auch nicht gerne, wenn Ihnen bei Ihnen zuhause wildfremde Menschen einfach eine Kamera vor's Gesicht drücken! Die Erlaubnis bekommen Sie meistens problemlos, auch die Russen lieben Fotos und möchten darauf möglichst gut aussehen - am meisten freuen Sie sich - wenn Sie Ihnen das Bild später schicken!

In der Mongolei verhält es sich ähnlich. Dort kann es einem aber noch eher passieren, dass jemand nicht einverstanden ist, wenn er fotografiert wird. Vorsicht bei einem Besuch des Schwarzmarktes in Ulan Bator: erstens auf keinen Fall ohne mongolische Begleitung hingehen und zweitens am besten die Kamera zuhause lassen! Es ist absolut verboten, dort Fotos zu machen und kann ihnen passieren, dass die Kamera abgenommen wird!

In Museen muss man oft eine Zusatzgebühr entrichten, wenn man Fotografieren will. Diese beinhaltet eine Fotokamera. Video kostet separat und ist meist erheblich teurer. Man muss sich im Voraus überlegen, ob es einem etwas bringt (hat man die richtigen Filme für dunkle Lichtverhältnisse, für was braucht man Fotos vom Innern eines Museums, etc.). Auf keinen Fall auf die Kamera verzichten sollte man im Kreml, wo sich einem unglaubliche Fotomotive bieten! Möchte man hingegen das Lenin-Mausoleum in Moskau besuchen, kommt man dort mit einer Kamera gar nicht erst hinein!

Auch in der Verbotenen Stadt in Peking gelten ähnliche Bestimmungen.