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Ulan Bator
Es gibt kaum eine andere Stadt auf der Welt, die Ulan Bator, der mongolischen Hauptstadt, auch nur im entferntesten ähnlich wäre. Vor noch nicht allzulanger Zeit zwischen endlosen Gebirgszügen erbaut, mischen sich Hochhäuser mit Jurtenviertel ab und Kuh- und Pferdeherden stehen an den Verkehrsampeln und warten auf ihren Vortritt.
Viel zu sehen gibt es in der Stadt selber nicht unbedingt. Einige Museen und Klöster sollte man allerdings besucht haben, bevor man von hier zu einer Tour hinaus in die weite Landschaft aufbricht. Speziell zu erwähnen ist vielleicht auch noch der Schwarzmarkt, am Stadtrand von Ulan Bator (kurz "UB") gelegen. Obwohl er schon lange nicht mehr illegal ist, sollte man rein gar keine Wertsachen bei sich führen, wenn man ihn besucht. Es ist der grösste Markt des Landes, tausende von Marktständen und abertausende von Besuchern kommen täglich hierher. Angeboten wird von der Schraube bis zur individuellen Jurten-Einrichtung einfach alles, was das Herz begehrt, und ein Besuch mit einem mongolischen Begleiter ist sicherlich ein interessantes Erlebnis.

Das Stadtzentrum ist Sükhbaatar Square. Von diesem Platz verkündete im Juli 1921 Damdiny Sükhbaatar, der Held der Nation, die Unabhängigkeit von China. Ebenfalls auf diesem Platz befindet sich das Denkmal für Tschojbalsan, einen Handlanger Stalins, das in den Wochen des politischen Umbruchs anfang der 90er Jahre Protesten ausgesetzt war und mit Farbbeutel beworfen wurde. Der Platz wird im Norden vom Parlamentsgebäude begrenzt, im Osten steht der Zentrale Kulturpalast, das grösste Gebäude der Stadt. Die Westflanke bilden Verwaltungsgebäude, darunter das Haus des Oberbürgermeisters. Nur die südliche Seite des Platzes ist offen und geht in die Hauptstrasse, die Peace-Avenue, über.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Schon im Umkreis von weniger als 100 km um Ulan Bator, d. h. in einer Entfernung, die ohne Eile an einem Tag zurückgelegt werden kann, gibt es bereits ausreichende Möglichkeiten, zahlreiche Facetten der Schönheiten der Natur, der Lebensweise der Nomaden und der alten und neuen Kultur des Landes kennenzulernen.
| Tereldsh |
Nationalpark mit spektakulären Felsformationen, z. B. dem berühmten Schildkrötenfelsen. Gut erreichbar ab Ulan Bator, bietet der Terelj Nationalpark dem Besucher einen Einblick in die typischen Landschaftsformen der Mongolei mit samt ihren Bewohnern. Hier gibt es zahlreiche Touristencamps, der Park ist ein beliebtes Ausflugsziel.
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| Bogd chaan uul |
Ausläufer des Chentij-Gebirges südlich von Ulan Bator. Gilt als eines der ältesten Naturschutzgebiete der Welt und beherbert viele Schluchten und Täler mit Felszeichnungen aus verschiedenen Epochen.
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| Klosterruine Mandsuschir |
Ruine eines im Jahre 1758 erbauten buddhistischen Kloster, 51 Kilometer von Ulan Bator entfernt.
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| Khustain Nuruu Nature Reserve |
Reservat für die mongolischen Wildpferde (Przewalski-Pferde), einem der bekanntesten Symbole der mongolischen Tierwelt. In den 60er Jahren fast ausgestorben, zeigen die Anstrengungen der Wiederansiedlung der 90er Jahre langsam Wirkung. Heute leben wieder rund 200 Tiere in diesem Park.
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| Twangijn els |
Von Ulan Bator aus leicht zu erreichende Sanddüne
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| Karakorum |
siehe separate Info >> |
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